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  • 12. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Krämpfe beim Schwimmtraining


Betrifft sehr viele beim Schwimmtraining und immer wieder das große Fragezeichen – warum.

Schnell hört man – Magnesiummangel! Das trifft es meist nicht so ganz, denn Magnesium – ohne Frage ein wichtiges Element. Aber eben nur eines von vielen. Krämpfe sind meist eine Kombination aus mehreren Faktoren. Die wichtigsten hier: Probier es mal aus - Hilft garantiert!





Flüssigkeit! Primär wird beim Schwimmtraining zu wenig getrunken. Beim intensiven Schwimmtraining in einer warmen Halle verliert der Körper mindestens 1 bis sogar 2 L Flüssigkeit pro Stunde! Ich persönlich habe mich immer daran gehalten, mindestens 1 L pro Stunde zu trinken. Wer bereits leicht dehydriert aus dem Büro kommt und los paddelt, darf sich über Krämpfe nicht wundern. Daher – trinken! Und am besten nicht reines Wasser, sondern ein Elektrolyt um den Körper nicht "auszuspülen".




Dehnen! Ein verkürzter Muskel neigt deutlich mehr zu Krämpfen, wenn er im Wasser mit erhöhter Frequenz arbeiten muss. Der wird ja regelrecht traktiert bei jedem Beinschlag. Da würde ich mich auch beschweren. Dehnen, dehnen, dehnen – speziell Wadenmuskeln sind da ganz besonders happy darüber. Es macht Muskeln und Sehnen geschmeidiger und man vermeidet beim Beinschlag diesen extremen Spannungs‑Peak im Muskel, der schnell zu Krämpfen triggert.




Aufwärmen! Muskeln, Sehnen und Bänder benötigen ein bisschen Zeit, um geschmeidig zu werden. Versetze dich mal kurz in die Lage deiner Muskeln. Die werden im Büro den ganzen Tag kaum bewegt, sind „kalt“ und verklebt und werden dann in ein noch kälteres Wasser geschmissen und sollen sich dann von null auf hundert aktiv bewegen. Na, da wäre ich auch sauer! Wenn’s auch nur fünf Minuten sind. Lieber beim Training abziehen und aufwärmen. Wirkt Wunder!




Überlastung! Krämpfe sind nichts Schlimmes. Sie sollten sich aber trotzdem nicht permanent wiederholen. Sehr oft höre ich: Ich bin gerade 20 km gelaufen und habe jetzt irre Krämpfe beim Schwimmen. Dann muss ich sagen – geh nicht laufen vorher oder nicht schwimmen hinterher, sondern mach einen Tag Pause. Trainier nicht „auf Krampf“ und gönn dir lieber mal einen Tag mehr Pause.





Du könntest ja die Pause nutzen, um zu dehnen oder dir ein leckeres Elektrolyt zu basteln. 😉









 
 
 

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